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Museum am Schölerberg

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Kinder führen durchs Museum

Im April 2014 startete im Museum am Schölerberg das Projekt „Unter- und andere Welten“ mit dem erklärten Ziel, zehn bis zwölfjährigen Kindern die museale Arbeit zu vermitteln und dabei vor allem solche anzusprechen, die eher wenig Kontakt zu kulturellen Angeboten haben.

Zwischen April 2014 und Juni 2017 haben insgesamt sechs Gruppen von Kindern das Museum am Schölerberg „unsicher“ gemacht. Sie haben das Haus buchstäblich vom Keller bis zum Dach erkundet und es zu „ihrem“ Museum gemacht. Dabei haben sie natürlich auch eine Menge über die Natur und insbesondere den Boden unter ihren Füßen gelernt.

Für das Museum war die Zeit mit „Kultur macht stark“ eine ganz eigene und neuartige Erfahrung. Die Verknüpfung naturwissenschaftlicher Themen mit ungewöhnlichen Vermittlungsansätzen, die lange und intensive Arbeit mit einer festen Gruppe – all das hat uns viele Denkanstöße für unsere künftige Arbeit im Museum gebracht.

Unser Dank geht an den Deutschen Museumsbund und das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die mit der finanziellen Unterstützung im Programm „Kultur macht stark“, dieses ungewöhnliche Projekt erst möglich gemacht haben!

Projektführung und Ziele

Ziel des Projekts war, Kinder und Jugendliche zu „Museumsbotschaftern“, sogenannten „Peer-Teamern“, zu schulen. Diese sollten dann Gleichaltrigen das Naturkundemuseum präsentieren.

In Workshops wurden zunächst Medienkompetenzen wie zum Beispiel Agieren vor einer Videokamera und Sprechen vor Zuschauern eingeübt. Anschließend konnten die jungen Museumsführer die gewonnenen Erkenntnisse in speziellen Bereichen des Naturkundemuseums, beispielsweise „Museumswald“, „Unterirdischer Zoo“ oder „Stadtökologie“, ausprobieren.

Um das frisch erworbene museale Wissen nicht allzu trocken zu vermitteln, entwickelten die Kinder unter Anleitung von Theater-, Tanz- und Kunstpädagogen außerdem künstlerische Darstellungsformate. Die Verbindung von künstlerisch-ästhetischer mit naturwissenschaftlich faktenorientierter Vermittlung gab den Führungen der jungen „Museumsboschafter“ eine jeweils ganz eigene, individuelle Note.

Höhepunkt der auf vier Monate angelegten Projektstaffeln war eine abschließende Präsentationsveranstaltung mit eingeladenen Freunden und Familienangehörigen

Interesse für die Natur wecken

Erste Spurensuche unter dem Mikroskop. In „Outreach-Aktionen“ im museumseigenen Grashüpfermobil gehen Museumswissenschaftler auf Tour und zeigen Kindern, dass Boden lebt.

Wissen und Vermittlungstechnik

Was sind eigentlich Ammoniten, wie entstehen sie? Und: Wie kann man sie aus ihrem Millionen jahrealten, steinernden Gefängnis befreien? In ersten praktischen Übungen sammeln die Kinder Wissen zu ihrem „Spezialgebiet“.

Erdgeschichte in Etappen.Vom Urgestein zum heutigen Wald

Ob Museumsgarten, „unter-welten“ oder „Museums-Wald“. Im Naturkundemuseum gibt es viel zu entdecken. Nicht so einfach, ein Vortragsthema zu finden. Am besten gelingt das beim Erkunden des Museums auf eigene Faust.

Wissen durch Kreativität vermitteln

Sinnliche Wahrnehmung von Natur kreativ umsetzen: Als Tanz-Performance oder Klangerfahrung. Unter Anleitung von Musik- und Tanzpädagoginnen erfahren die jungen Projekteilnehmer, dass Laub oder Gestein zum Klingen gebracht werden kann.

Schauspielerischer Vortrag

Wie ein Stein durch abermillionen Jahre bis ins hier und heute wandert, war Thema einer eigens inszenierten Theateraufführung. Unter der Regie einer Theaterpädagogin wird Erdgeschichte zur spannenden Abenteuerstory.

Rollentausch: Kinder als Museumsexperten

Der erste Vortrag im Leben überhaupt. Vor Publikum frei sprechen und nichts vergessen – eine Herausforderung. Alle Kinder haben sie gemeistert – mit Bravour.

Partner & kooperierende Einrichtungen:

  • Stadtteilbüro Rosenplatz der Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH
  • Familientreff Süd der Ev. Familienbildungsstätte e.V.
  • Verein für soziale Kommunikation e.V.
  • Theaterpädagogische Werkstatt gGmbH
  • Kooperativer Hort Rosenkinder, VPAK e.V.
  • Hort Klecks
  • Bertha-von-Suttner Realschule
  • Grundschule am Schölerberg

 

Vielen Dank an:

Adelina, Alexandros, Ananda, Anastasia, Andoc, Anna, Anna Marie, Aylin, Azra, Benita, Benjamin, Celina, Colette, Conor, Dennis, Doguha, Emiliy, Evelin, Fabian, Finja, Finja, Finn Ole, Fiona, Florentina, Halima, Hannes, Isabel, Jana, Jasmin, Joana, Lana, Latoya, Laura, Laura Sophie, Leila, Leonie, Lotta, Lucas, Luisa, Mark, Marlon, Niklas, Paula, Paulina, Pia, Rieke, Roberta, Shona, Sira, Suela, Symella, Theresa, Thorben

 

Hier finden Sie:

 

 

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